Regionalliga: Oettinger Rockets II in Chemnitz gefordert

Nach dem erfolgreichen Saisonstart mit zwei Siegen steht für die II. Mannschaft der Oettinger Rockets am Samstag in der Regionalliga das Gastspiel bei der 2. Mannschaft des Chemnitzer Bundesligaklubs an.

Nach einem sensationellen Comeback der Sachsen im ersten Saisonspiel gegen den BC Erfurt, als die Chemnitzer nach einem zwischenzeitlichen 18 Punkte-Rückstand zur Halbzeit noch einen 9-Punkt-Sieg rausspielten, ist auf jeden Fall eine spannende Partie zu erwarten.

Zwar verlor die junge Chemnitzer Mannschaft am vergangenen Wochenende in Neumarkt mit sechs Punkten, doch davon lässt sich Head Coach Florian Gut nicht blenden. „Die Chemnitzer Mannschaft verfügt dank der traditionell guten Nachwuchsarbeit über einige interessante Spieler – und der Sieg gegen den BC Erfurt hat bewiesen, wozu dieses Team fähig ist!“

Dennoch besteht natürlich auf Seiten der Gothaer nach den beiden erfolgreichen Siegen gegen Litzendorf und TTL Bamberg eine hohe Motivation und Zuversicht.

Zumal der amerikanische Neuzugang Robert Franklin direkt in seinem ersten Spiel für die zweite Mannschaft der Oettinger Rockets aufzeigte, dass er in den vergangenen Jahren zurecht als einer der stärksten Spieler der ProB galt. Neben einer äußerst mannschaftsdienlichen Spielweise steuerte der Amerikaner auch 25 Punkte zum Sieg bei. Dieser Wert verschafft ihm nach seinem Mitspieler Kristian Kullamäe übrigens auch den zweithöchsten Scoringwert der Liga.

Die Gothaer wollen in Chemnitz gewinnen, das ist für Head Coach Florian Gut gar keine Frage. Doch sie gehen ohne Arroganz an diese Aufgabe heran, wie Florian Gut betont: „Wir haben großen Respekt vor Chemnitz, sowohl grundsätzlich für die Arbeit des Vereins und der dortigen Trainer, wie auch für die Ausrichtung der 2. Mannschaft. Hier gibt es einige Parallelen zu uns, da wir beide mit zahlreichen Nachwuchsspielern als Leistungsträgern spielen und die Regionalliga zur Spielerentwicklung nutzen. Dementsprechend freuen wir uns auf das Duell.“

(Auf dem Beitragsbild ist Maximilian Jäschke zu sehen. Das Foto stammt von Hans Förster.)