Nach der Niederlage gegen Berlin empfangen die Oettinger Junior Rockets den MBC

Vergangene Woche haben die Oettinger Junior Rockets knapp gegen den starken Nachwuchs von Higherlevel Berlin verloren. Das Spiel endete 73:76. Schon am kommenden Sonntag um 11 Uhr wartet der nächste Härtetest in der U16-Basketball-Bundesliga (JBBL). Dann treten die Jungwölfe vom MBC in der Ernestiner Sporthalle an.

 

„Direkt nach dem Spiel gegen Higherlevel hingen die Köpfe der Jungs etwas nach unten“, meint Stefan Mähne, Head Coach der Junior Rockets. „Das ist verständlich, dennoch haben sie sehr gut gespielt und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“ Higherlevel Berlin steht auf dem ersten Tabellenplatz der Staffel Ost und hat bisher keines seiner neun Spiele verloren. Stefan Mähne bringt es auf den Punkt: „Bis auf den Endstand kann ich als Head Coach stolz auf die Jungs und zufrieden sein.“ Dennoch haben die Oettinger Junior Rockets nun vier Spiele gewonnen und genauso viele verloren – Platz vier.

 

Das Positive aus jenem Spiel will der Head Coach mit in die nächste Partie nehmen. Der Nachwuchs vom Mitteldeutschen Basketball Club ist für Mähne nämlich „wahrscheinlich der stärkste Gegner der Staffel“. Mit drei Niederlagen steht der MBC auf dem dritten Platz. In der laufenden Saison mussten die Jungwölfe öfter auf ihren besten Mann verzichten. „Bei ihnen entscheidet sich mit der Anwesenheit von Michel Radestock, ob sie sehr gut oder nur gut spielen“, erklärt Stefan Mähne.

 

Die Nachwuchs-Raketen müssen also Radestock stoppen, „damit er nicht acht von zwölf Dreiern wirft, wie im Hinspiel“, erinnert Mähne. Außerdem darf sein Team wenig zweite Chancen zulassen. Zwei clevere, große Spieler hat der Head Coach beim kommenden Gegner nämlich auch ausgemacht. Da komme es darauf an, die Abpraller nach gegnerischen Fehlwürfen zu sammeln und so dem MBC nicht direkt den nächsten Angriff zu überlassen.

 

Vorneweg hat der Gothaer Trainer eine gute Nachricht: „Für Sonntag sind voraussichtlich alle fit. Das war gegen Higherlevel Berlin nicht der Fall.“