Rockets peilen erfolgreichen Abschluss an

Viermal standen sich die Oettinger Rockets Gotha und die Niners der BV Chemnitz 99 bis dato in der 2. Basketball-Bundesliga ProA gegenüber. Viermal konnte am Ende die Heimmannschaft jubeln. Doch das soll sich am kommenden Samstag ändern. Denn zum Abschluss der Hinrunde und des Jahres 2014 steht das Christmas-Game in Chemnitz auf dem Programm (Tip-Off: 19 Uhr).

In Sachsen will der Tabellenfünfte aus Gotha seine Auswärtsserie fortsetzen: Zuletzt hatten die Rockets drei Spiele „on the road“ gewonnen, auch das prestigeträchtige Thüringen-Derby in Jena. An diese imposante Leistung möchten sie nun natürlich nahtlos anknüpfen und nach der knappen Heimniederlage gegen die Gießen 46ers auf dem schnellsten Weg in die Erfolgsspur zurückkehren. Dabei können Kapitän Torvoris Baker und seine Kollegen einmal mehr auf die Unterstützung der Fans bauen: Insgesamt 150 Anhänger fahren nach Chemnitz, um ihr Team lautstark zu unterstützen.

„Wichtig ist, dass wir alle realisieren, was in Chemnitz auf dem Spiel steht – ein erfolgreicher Abschluss der Hinrunde und des Jahres soll wegweisend für den Rest der Saison werden“, sagt Chris Ensminger und schwört sein Team auf den nächsten Härtetest ein. Der Head Coach der Rockets rechnet abermals mit einer umkämpften Partie – vergleichbar dem Derby in Jena.

Denn Chemnitz gilt nicht erst seit dieser Saison als besonders heimstark. Zwar kamen die Niners in dieser Spielzeit alles andere als optimal aus den Startlöchern, was unter anderem dazu führte, dass Felix Schreier seit Oktober nicht mehr Head Coach der Mannschaft ist. Doch unter seinem vormaligen Assistant Coach und Nachfolger Kai Buchmann kamen die Chemnitzer besser in Fahrt. Mit ihm holten sie fünf Siege aus neun Spielen, dazu zählten auch vier Heimsiege in Folge. Zuletzt gab es für die aktuelle Nummer elf der Tabelle zwei knappe Auswärtsniederlagen bei den Hamburg Towers (83:88) und beim SC Rasta Vechta (69:72).

Nun steht das Christmas-Game bevor, das in Chemnitz traditionell sehr viele Zuschauer anlockt und auch in Sachen Stimmung ein rekordverdächtiges Niveau erreicht. Nicht zuletzt deshalb gibt Chris Ensminger nichts darauf, dass die Gastgeber seinem Team die Favoritenrolle überlassen wollen: „Die Niners sind eine gut besetzte Mannschaft und vor heimischer Kulisse besonders gefährlich. Sie haben einige sehr starke Akteure in ihren Reihen, die eine Partie auch im Alleingang entscheiden können. Diese Spieler dürfen wir nicht zur Entfaltung kommen lassen. Wenn uns das gelingt, wir sowohl in der Defense als auch in der Offense die Intensität hoch halten und unsere Fehlerquote niedrig, dann können wir auch in Chemnitz bestehen.“

Wie auch immer die Partie am Samstag ausgehen wird – fest steht: Schon in drei Wochen gibt’s ein Wiedersehen. Dann steigt das Rückspiel in der „Blauen Hölle“ (Samstag, 10. Januar / Tip-Off: 19 Uhr).

Vorbericht der Niners.