Oettinger Rockets II gewinnen im Derby gegen BC Erfurt

Die zweite Mannschaft der Oettinger Rockets hat am vergangenen Samstag mit 92:62 gegen den BC Erfurt gewonnen. Durch die deutliche Niederlage im Derby der 2. Regionalliga Nord rutschen die Erfurter nun auf den siebten Tabellenplatz. Die Raketen-Reserve hat jedes ihrer zehn Saisonspeiel gewonnen und steht unangefochten auf dem ersten Rang.
„Es war für alle ein besonderes Spiel und sportlich auch ein würdiges Derby“, findet Fortan Gut als Head Coach der Gothaer. In der gut gefüllten und stimmungsvollen Ernestiner Sporthalle kamen die Oettinger Rockets II deutlich besser in die Partie. Das zeigt auch der Stand zur ersten Viertelpause von 29:13. Gut: „Zu Beginn waren trotzdem beide Mannschaften top-motiviert und sehr stark.“
Den zweiten Spielabschnitt konnten die Erfurter ausgeglichen gestalten (20:20). „Da war es für uns sehr wertvoll, dass Kristian immer wieder zum Korb gezogen ist, kaum zu halten war und auch noch gute Pässe spielte.“ Damit spricht Florian Gut den 17-jährigen Kristian Kullamäe an, der einfach schneller als alle anderen war.
Das Top-Talent aus Estland spielte am Samstag bei der zweiten Mannschaft und lief am Sonntag in der 2. Basketball-Bundesliga ProA auf für die Oettinger Rockets auf. Übrigens, genau wie Tobias Bode, der in der Saison zuvor sogar beim BCE spielte und im Zuge einer Kooperation den Sprung zu den Rockets schaffte.
Kullamäe und Bode holten jeweils 12 Punkte, sollten am Sonntag bei der ersten Mannschaft allerdings keine Einsatzzeit bekommen. Mit insgesamt 195 Punkten über die bisherige Saison ist
Kullamäe der beste Punktesammler der 2. Regionalliga Nord.
„In der zweiten Halbzeit haben wir dann mit einer größeren Rotation gespielt“, erklärt Florian Gut. Das gute und schnelle Spiel der Rockets brach deshalb nicht. „Das Hauptproblem war, dass wir Gotha im Umkehrspiel nicht stoppen konnten. Sie haben beliebig den Spielfluss kontrolliert und wir konnten da nur teilweise mithalten“, gesteht Gäste-Coach Valentino Lott ein.
Im dritten Viertel (24:14) sowie im letzten (19:15) ließen die Raketen nicht locker und neben dem schnellen Kristian Kullamäe, der einen Konterangriff mit dem Dunking abschloss, fiel vor allem der 17-jährige Lorenz Schiller auf. Er holte insgesamt 23 Punkte, wovon er 21 durch Dreipunktwürfe erzielte.