Oettinger Rockets mit Spenden-Aktion auf dem Gothaer Weihnachtsmarkt

Die KulTourStadt Gotha sammelt durch verschiedene Veranstaltungen auf dem Gothaer Weihnachtsmarkt Spenden für junge, interessante Projekte. In diesem Jahr ist der Begünstigte der Verein Bretterbude aus Gotha. „Bei solchen Aktionen dürfen wir natürlich nicht fehlen“, findet Thomas Fleddermann, Geschäftsführer der Oettinger Rockets. Also tauschen die Raketen am kommenden Dienstag Parkett gegen Kopfsteinpflaster und sorgen ab 17 Uhr auf dem Neumarkt für einen noch volleren Spendentopf.

 

„Unsere Spieler werden da Rede und Antwort stehen; jeder kann sie fragen, was er oder sie schon immer von einem professionellen Basketballer wissen wollte“, so Thomas Fleddermann. Für den Geschäftsführer ist wichtig, „dass die Besucher auf dem Weihnachtsmarkt auch mit dem Basketballsport in Berührung kommen. Deswegen bringen wir – wie es sich gehört – einen Basketballkorb mit. Somit können die Profis auch gern zum Freiwurf-Duell herausgefordert werden. Und wer weiß; vielleicht gibt es für die Gewinner auch eine kleine Überraschung“.

 

Im vergangenen Jahr kamen durch Aktionen wie diese rund 2000 Euro für das Montessori-Kinderhaus zusammen. Geld, das auch die jungen Männer von Bretterbude e. V. gut gebrauchen können. Sie haben aus einer heruntergekommenen Wirtschaftshalle in Gothas Norden eine Skate-Halle gebaut – die Bretterbude. Das alles ganz ohne Förderungen sowie anderen zusätzlichen finanziellen Mitteln oder Leistungen. Momentan haben Halle und Verein Probleme durch baulich rechtliche Bestimmungen.

 

Ausschließlich zum Skaten ist die Bretterbude aber nicht entstanden. Dort sollen und wurden gar schon Möglichkeiten zum Malen, Basteln, Fotografieren, Reimen und Sprühen angeboten – ob mit Anleitung oder ohne. All das geschieht in der Bretterbude – so ist es der Internetseite zu entnehmen – nach dem Motto: „Bei allen Aktivitäten, Angeboten und Interaktionen der Bretterbude hat eines oberste Priorität: Zwischenmenschlichkeit. Alter und Herkunft spielt in der Bretterbude keine Rolle. Hier steht der Mensch im Vordergrund. Generationsübergreifend treffen Menschen auf Menschen – Integration und Toleranz entsteht von allein, wenn man offen ist. Durch Geselligkeit am Feuer, beim Spielen, Spaßen und Reden lassen sich Kontakte knüpfen und pflegen.“