MLP Academics Heidelberg empfangen die Oettinger Rockets am 13. Spieltag

Am kommenden Sonntag treten die Oettinger Rockets um 17 Uhr ihr 13. Saisonspiel in Heidelberg an. Gegen die MLP Academics aus der Universitätsstadt lief es für die Thüringer in den zurückliegenden Begegnungen in der 2. Basketball-Bundesliga ProA sehr gut. Das letzte Mal konnten die Heidelberger im Mai 2015 gegen die Oettinger Rockets gewinnen.

 

Der heutige Captain der Baden-Württemberger war damals auch schon dabei. Allerdings bei den Rockets. Albert Kuppe hat sich von 2010 bis 2015 in die Herzen der Raketen-Fans gespielt und war unter dem Spitznamen „AK47“ bekannt. „Albert war ein großer Teil der Oettinger Rockets. Wir kennen ihn und freuen uns auf ihn, aber es geht am Sonntag gegen eine komplette Mannschaft und nicht nur um einen Spieler“, so Chris Ensminger, Head Coach der Oettinger Rockets.

 

Die Heidelberger Mannschaft steht derzeit sehr gut da. Von zwölf Spielen konnten die Academics bisher acht gewinnen – Platz vier! Da hatte ihr Head Coach Branislav Ignjatovic vor der Saison wohl zu tief gestapelt: „Wenn wir am Ende der Saison eine ausgeglichene Bilanz vorweisen können, bin ich zufrieden.“

 

Eine ausgeglichene Bilanz mit sechs Siegen und genauso vielen Niederlagen steht derzeit für die Oettinger Rockets zu Buche – und die sind damit nicht zufrieden. Sie würden ihren siebten Platz am liebsten mit einem der ersten vier tauschen. Beispielsweise eben mit den Heidelbergern.

 

Es ist also ein Spiel mit vertauschten Vorzeichen, wobei das Plus momentan auf Seiten der Heidelberger steht. Das liegt vor allem an ihrer starken Abwehr. In dieser Saison haben sie bisher durchschnittlich nur 68 Punkte pro Partie kassieren müssen – Liga-Bestwert. Ensminger: „Sie holen fast zehn Steals pro Spiel. Das ist sehr gut und insgesamt sind sie eins der Top-Teams in der Verteidigung.“ Die Raketen bekommen knapp 71 Punkte pro Spiel. Damit stehen sie an fünfter Stelle in dieser Kategorie.

 

Im Angriff holen die Raketen im Schnitt rund fünf Punkte mehr als die Academics. „Trotzdem haben diese sehr gute Werfer und behalten ein tolles Gleichgewicht zwischen Innen- und Außenspiel“, weiß Coach Ensminger. Er und seine Raketen wollen in Heidelberg vermehrt unter dem Korb agieren und so die beiden gut aufgelegten Dane Watts und Robert Oehle in Szene setzen. Der Head Coach betont, dass es „auf jeden Fall wieder auf unsere Mentalität ankommt. Das könnte das Wichtigste sein – besonders bei Auswärtsspielen“.