Oettinger Junior Rockets hoffen auf viel Unterstützung gegen den Tabellenführer aus Hamburg

Aktuell stehen die Oettinger Junior Rockets in der Relegationsrunde mit dem zweiten Platz gut da. Dieser sollte es aber bleiben, wollen die Nachwuchsraketen den sogenannten „Play-Downs“ aus dem Weg gehen. Am kommenden Sonntag reist der wohl stärkste Gegner der Gruppe nach Gohta. Dann spielen die Junior Rockets um 13 Uhr in der Sporthalle der Berufsschule in Gotha-Ost (GTBS) gegen die Piraten aus Hamburg.
„Nur die ersten beiden werden sicher die Klasse halten“, so Stefan Mähne. Ab dem dritten Tabellenplatz kommen weitere Relegationsspiele (Play-Downs) auf die Mannschaften zu. Wer da verliert, wird in der folgenden Saison nicht in der JBBL, umgangssprachlich U16-Bundesliga, spielen.
Das klare Ziel der Junior Rockets: Den zweiten Platz mindestens halten und ohne weiteres Risiko in der JBBL verbleiben. In der Theorie dürften die Gothaer dafür noch höchstens einmal verlieren, um es aus eigener Kraft zu schaffen. Diese Marschroute gibt auch Stefan Mähne vor. Natürlich will der Head Coach, dass die „Bonus-Niederlage“ nicht schon im nächsten Spiel eintritt. „Und bestenfalls gewinnen wir alle“, meint er.
Doch einfach wird es am Sonntag in der GTBS definitiv nicht. Mit den Piraten Hamburg tritt der Tabellenführer in Gotha an. „Sie haben am letzten Spieltag gegen Jena mit knapp 50 Punkten Vorsprung gewonnen“, betont Mähne anerkennend. Andererseits gewannen die Piraten in Leipzig nur knapp mit einem Punkt.
Da sich der kommende Gegner vom Ergebnis her schlecht einschätzen lässt, konzentriert sich Stefan Mähne auf die Fakten: „Sie haben alle drei Spiele in der Relegation gewonnen. Sie sind ein körperlich starkes und großes Team und haben fünf Leute über 1,95 Meter. Für mich sind sie aller Wahrscheinlichkeit nach der härteste Gegner der Gruppe.“
Der Head Coach möchte, dass seine Spieler die hoch gewachsenen Hamburger nicht ins Spiel kommen lassen. „Dafür müssen wir aggressiv verteidigen, viel Druck auf die Guards ausüben und sozusagen ein bisschen Chaos verursachen. Die großen Jungs dürfen keine ruhige Situation unter dem Korb bekommen.“
Da ist es günstig für Mähne und die Junior Rockets, dass die meisten Spieler, darunter die Leistungsträger, fit sind. Neben der gut gefüllten Auswechselbank erhofft sich der Head Coach Selbiges in Bezug auf die Halle. Die Sporthalle in der Kindleber Straße hat noch keine große Basketball-Tradition. Kein Wunder, wurde sie doch erst im Jahr 2015 eröffnet. Mähne erinnert, dass die Profis der Oettinger Rockets am Sonntag in Köln spielen und die zweite Mannschaft ihre Partie zu dieser Zeit schon hinter sich hat. Einem Basketball-Nachmittag ab 13 Uhr in der Kindleber Straße stünde also wenig im Wege.