Piraten Hamburg unterliegen den Oettinger Junior Rockets

Head Coach Stefan Mähne hat nach eigener Aussage von seinen Jungs „das beste Spiel in diesem Jahr“ gesehen. Die Oettinger Junior Rockets gewannen am vergangenen Sonntag mit 72:64 gegen den Tabellenführer Piraten Hamburg.
Durch den Heimerfolg in der Sporthalle der Berufsschule in Gotha-Ost (GTBS) sind die Nachwuchs-Raketen dem Klassenerhalt ein Stück näher. Sie übernahmen die Tabellenführung in der Relegationsrunde 2 der JBBL und schickten die Hamburger auf den zweiten Rang. Diese wiederum haben nun ihre erste Niederlage in diesem Jahr erfahren. Das dürfte für die Piraten verschmerzbar sein. Haben sie doch bis dato zwei Spiele weniger.
Das Spiel gegen den „wohl stärksten Gegner der Gruppe“, so sagte es Mähne, begann gut. Das erste Viertel gewannen die Gastgeber 20:16. Bei den Hamburgern fehlten zwei Spieler und nach fünf Minuten gar noch ein Dritter. Latrell Großkopf knickte um und konnte nicht weiterspielen. Dieser Ausfall setzte den Gästen zu. Mähne: „Er ist der effektivste Spieler seiner Mannschaft. Ich hielt ihn vor dem Spiel für den wichtigsten Mann. Es sah leider nicht gut für ihn aus. Er konnte auch nach dem Spiel nicht auftreten. Das erinnerte mich an die Verletzung von Zach vor einigen Wochen.“
Kapitän Zach Ensminger und seine Mitstreiter waren fit und voller Einsatz. Unabhängig vom Ausfall von Großkopf „waren wir super im Rebound. Das war eine tolle Mannschaftsleistung unter dem eigenen Brett. Hamburg wollte oft die großen Leute in Szene setzen, also das Innen-Spiel forcieren. Das hat nicht geklappt und so wirkten sie irgendwie planlos“.
Offensiv hat Stefan Mähne einen älteren Spielzug vom Beginn der Saison aufgegriffen und ihn erweitert. „Das hat zwei mal ausgezeichnet funktioniert und die anderen Male konnten wir dadurch den Ball gut laufen lassen“, so Mähne. Er lobte das strukturierte Angriffsspiel und freut sich, „dass wir immer eine Idee hatten“.
Nach dem zweiten Viertel (22:14) folgte eine kleiner Bruch im Spiel der Gothaer. „Da waren wir zwischendurch mit 19 Punkten vorn und haben dann drei-, viermal schlecht verteidigt. So kamen die Piraten durch Konter und offensive Rebounds etwas heran“, erklärt Stefan Mähne. Die Gäste konnten das dritte Viertel mit 20:13 gewinnen.
Alles in allem ist der Head Coach aber sehr zufrieden. „Viel mehr wäre nicht möglich gewesen“, sagt er. Die Nachwuchs-Raketen sicherten sich das letzte Viertel (17:14) und bereiten sich nun auf das Gastspiel am 11. März beim DBV Charlottenburg vor.