Nach gutem Auftritt in Berlin reisen die Oettinger Junior Rockets zum MBC-Nachwuchs

Die Oettinger Junior Rockets spielen in der höchsten deutschen Liga in ihrer Altersklasse. Die JBBL ist sozusagen die U16-Bundesliga. In dieser, genauer gesagt in der Staffel Ost, stehen die Junior Rockets nach einem Sieg und einer Niederlage auf dem vierten von sieben Tabellenplätzen. Am kommenden Sonntag treten sie ab 12 Uhr zu ihrem dritten Saisonspiel gegen die Jungwölfe vom Mitteldeutschen Basketball Club in Weißenfels an.

 

Die Jungwölfe sind tatsächlich so gut, wie es das Kürzel MBC vermuten lässt. Während die Profimannschaft in der 2. Basketball-Bundesliga ProA spielt, hinterlässt die U16-Mannschaft auch in der JBBL einen bleibenden Eindruck. „Sie haben vier oder fünf Auswahlspieler und wirkliche eine Menge Qualität im Kader. Für mich sind sie nach Higherlevel Berlin die zweitbeste Mannschaft in der Staffel“, meint Stefan Mähne als Head Coach der Oettinger Junior Rockets.

 

Gegen die Berliner haben die jungen Raketen bereits in der vergangenen Woche gespielt. In der Bundeshauptstadt unterlagen die Thüringer mit 70:101. Das Ergebnis des Spiels darf wiederum keinesfalls von der ordentlichen Leistung der Thüringer ablenken.

 

Das erste Viertel war von beiden Teams offensiv sehr stark und recht ausgeglichen. Zwar setzen sich die Berliner im 2. Viertel dann vorentscheidend auf einen 20-Punkte-Vorsprung zur Halbzeit ab, „jedoch ließen wir uns nicht unterkriegen und gestalteten das 3. Viertel wiederum ausgeglichen“, so Florian Gut, Nachwuchskoordinator der BiG-GmbH. Higherlevel sei ein starkes Team und hat zudem auch ein sehr gutes Spiel gemacht. Gerade auch offensiv, beispielsweise mit 11 erfolgreichen Dreiern bei 48 % Trefferquote.

 

Offensiv zeigte Kevin Kollmar eine sehr starke Leistungen und erzielte 21 Punkte für die Junior Rockets. Ein sehr gutes Spiel lieferte ebenfalls Zach Ensminger ab, der neben seiner Scorerfähigkeit, auch besonders im Rebound von großer Bedeutung war.

 

Große Bedeutung hat nun vorerst das Spiel gegen die Jungwölfe vom MBC. Diese stehen in der Tabelle einen Platz hinter den Nachwuchs-Raketen, sind aber, wie Stefan Mähne weiß, „nie wirklich komplett aufgetreten. Sie mussten bisher viel auf ihren besten Mann, Michel Radestock, verzichten. Wenn er dabei ist, wird es für uns richtig schwer. Wenn nicht, haben wir einen Vorteil auf den Guard-Positionen und werden aggressiv verteidigen.“

 

Unter dem Korb hat der MBC große, schwere Leute. In dieser Hinsicht sieht der Head Coach den Vorteil bei den Jungs aus Sachsen-Anhalt. Mähne: „Trotzdem sind wir bisher immer mit einer vorbildlichen Einstellung aufs Feld gegangen und das wird sich ganz sicher nicht ändern.“