Im zweiten Saisonspiel treffen die Oettinger Rockets auf die Dresden Titans

Zum Glück für die Oettinger Rockets als auch für die Dresden Titans ist die aktuelle Saison der 2. Basketball-Bundesliga erst ein Spiel alt. Denn bisher steht für keine der beiden Mannschaften ein Sieg zu Buche. Das wird sich am Samstag, dem 1. Oktober, ändern. Ab 19 Uhr kämpfen Raketen und Titanen in der Messe Erfurt um den ersten Saisonsieg.

 

Chris Ensminger ist Head Coach der Oettinger Rockets und voll des Lobes für den Aufsteiger: „Sie werfen viele gute Dreier, gehen hohes Tempo und in jeden Konter. Das ist ihre Identifikation.“ Ensmingers Pendant auf Dresdener Seite ist Steven Clauss. Das sagt er über seinen nächsten Gegner: „Das Rockets-Team ist eines der stärksten der Liga und wird um die Meisterschaft mitspielen.“

 

Der gegenseitige Respekt ist schon mal gegeben. „Man muss jede Mannschaft respektieren. Wenn wir das nicht tun oder sie sogar unterschätzen, können wir ganz leicht verlieren“, weiß Ensminger. Er bringt es auf den Punkt: „Es wird kein einfacher Pflichtsieg. Das gibt es nicht.“

 

Beide Teams haben ihren Saisonauftakt mit zwei Punkten Differenz verloren: Dresden gegen die Kirchheim Knights und die Oettinger Rockets gegen die Chemnitz 99ers. Dadurch sind die Rockets nun höheren Erwartungen ausgesetzt als die Dresdener. Head Coach Clauss: „Wir stehen nicht unter Druck, in Erfurt gewinnen zu müssen. Wir werden alles geben und versuchen, dass uns das Gleiche gelingt wie den Chemnitzern.“

 

Die Favoritenrolle schiebt Steven Clauss also klar den Oettinger Rockets zu. Denn für die Dresden Titans geht in dieser Saison um den Klassenerhalt mit Maximalziel Play-offs. Letzteres ist wiederum das Minimalziel der Rockets. Gerade nach dem verlorenen Spiel gegen Chemitz würde ein Sieg allen Raketen und deren Fans guttun.

 

Damit die Punkte nicht wieder nach Sachsen gehen, hatte Chris Enminger in dieser Woche einiges zu verbessern: „Wir müssen über 40 Minuten Verteidigung spielen, nicht nur über 20. Dazu waren es mir zu viele Ballverluste. Beide Dinge haben mit der Konzentration zu tun.“ Auch wenn man Konzentration nur schwer trainieren könne, „diese Woche sah das im Training schon viel besser aus“, findet der Head Coach.

 

Ob es ein Spiel auf Augenhöhe wird oder eine Mannschaft das Ost-Derby dominiert, wird am Samstag, 1. Oktober, ab 19 Uhr zu sehen sein. Karten für das Event in der Messe Erfurt gibt es an der Abendkasse.

 

(Das Beitragsbild zeigt Jaysean Paige, wie er zum Korb zieht. Foto: Christian Bomberg.)