Oettinger Rockets haben Namen für eigenen Kraftraum gefunden

Wie es sich für Raketen gehört, machen sie nun des Öfteren Halt am Weltraumbahnhof, genauer gesagt: am Kosmodrom der Oettinger Rockets. Der eigene Kraftraum bei My Fitness in Gothas Leinastraße wurde am 20. Oktober mit der Anbringung des Namensschildes fertiggestellt. Der Name selbst wurde von einem Fan vorgeschlagen.

Über das soziale Netzwerk Facebook konnte jeder seine Ideen kundtun. „Ich habe das eigentlich mehr aus Quatsch geschrieben, aber nun ist es eben so gekommen“, meint Marcus Gröger, Fan und Namensgeber des Kosmodroms, wo die Raketen fortan ihre Treibstoffreserven maximieren werden.

Unter den zahlreichen Vorschlägen hat Mathias Katzmann ausgewählt. Er ist Inhaber von My Fitness und hält für Marcus Gröger ein „Dankeschön“ parat. Katzmann: „Für den schönen Namen gibt es ein halbes Jahr Gratis-Training!“ Da der Namensgeber momentan mit der Volkskrankheit Nummer 1, nämlich mit Rückenproblemen, zu kämpfen hat, passe ihm das gerade sehr gut.

Vor allem aber soll das Kosmodrom natürlich den Oettinger Rockets helfen. „Das verleiht den Spielern eine gewisse Gewohnheit. So haben wir optimale Bedingungen, nicht nur funktional, sondern auch atmosphärisch. Wie ich es von den Spielern gehört habe, kommt der eigene Raum wirklich gut an“, berichtet Florian Gut von der BiG GmbH.

Natürlich ist das Kosmodrom auch für Athletik-Trainer Steffen Droske „ein Schritt in die richtige Richtung“, wie er selbst sagt: „Jetzt haben wir alles da, um erfolgreich zu sein. Wir müssen nur hart dafür arbeiten.“

Harte Arbeit kommt auf die Raketen schon am Samstag, 22. Oktober, zu. Dann treten sie um 19 Uhr gegen die Hebeisen White Wings in Hanau an. Eine Woche darauf reisen die Oettinger Rockets nach Trier bevor sie am 6. November zum Heimspiel in der Messe Erfurt gegen die Uni Baskets Paderborn zeigen wollen, was die harte Arbeit im Kosmodrom bewirkt hat.

 

 

(Beitragsbild: Kurz vor der Befestigung des Kosmodrom-Schildes halten es die beiden Co-Captains Grant Gibbs (links) und Max DiLeo an die dafür vorgesehene Stelle. Namensgeber Marcus Gröger (zweiter von links) erhält von My Fitness-Inhaber Mathias Katzmann eine Mitgliedschaft für ein halbes Jahr und Sohnemann Jonas wird dafür sorgen, dass sein Vater regelmäßig zum Training geht.)