Oettinger Junior Rockets treffen am Sonntag auf Braunschweiger Junglöwen

Für die Oettinger Junior Rockets geht es den maximal drei ausstehenden Spielen um so vieles: Während die Profis der Oettinger Rockets am Sonntag in Chemnitz schon um den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse kämpfen, wollen die Nachwuchs-Raketen diese halten. Am selben Tag treten sie in der JBBL, umgangssprachlich U16-Bundesliga, um 13 Uhr in der Ernestiner Sporthalle gegen die Junior Löwen Braunschweig an.

Nicht in jedem Liga-Spielbetrieb kommt es beim Basketball zu den sogenannten Play-Downs. In diesem Fall aber schon: Dies bedeutet, dass die Oettinger Junior Rockets nun höchstens drei Partien gegen den Braunschweiger Nachwuchs spielen. Wer zuerst zwei Begegnungen gewinnt, hält automatisch die Klasse. Der andere steigt ab.

Nach der Hauptrunde landeten die Raketen in der Relegationsrunde mit den meisten Punkten auf dem ersten Tabellenplatz. Die Relegation wurde mit drei Mannschaften aus der Nord-Ost-Staffel gespielt. „Es war und ist eine lange Saison und wir mussten häufig auf verletzte oder kranke Leistungsträger verzichten. Außerdem sind die Mannschaften und im Umkehrschluss auch die Staffel aus dem Norden stärker als unsere“, meint Head Coach Stefan Mähne. So nahmen jene Nord-Ost-Teams – Hamburg, Rostock und Charlottenburg – in dieser Reihenfolge auch die ersten drei Plätze der Relegationsrunde ein. Für die viertplatzierten Junior Rockets führt nun kein Weg an den Play-Downs vorbei.

„Zugegebenermaßen konnte ich die Braunschweiger nicht ständig beobachten. Jedoch habe ich mir ihre letzten fünf Spiele im Video angesehen. Sie sind ein relativ kleines und schnelles Team“, so Stefan Mähne. Wenn sich der Gothaer Nachwuchs auf seine Stärken besinnt und die Rebound-Duelle kontrolliert, rechnet sich der Head Coach gute Chancen auf Erfolg aus.

Einem richtigen Basketball-Tag steht dank der Ansetzungen nichts im Wege: 13 Uhr geht es in der Ernestiner Sporthalle wie erwähnt gegen Braunschweig los und 17 Uhr spielen die Oettinger Rockets in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle. Bei einer sportlichen Fahrtzeit von 90 Minuten sind problemfrei beide Spiele drin! „Wir könnten die Unterstützung jedenfalls gut gebrauchen“, appelliert Stefan Mähne.