Wolfgang Heyder und Thomas Fleddermann blicken auf den Saisonstart

Seine Zeiten als Berater der Oettinger Rockets hat Wolfgang Heyder nun hinter sich. Trotzdem bleibt er dem Zweitliga-Verein treu und gilt ab sofort als Leiter Sport und Geschäftsentwicklung. Heyder und Geschäftsführer Thomas Fleddermann bilden somit die Doppelspitze der BiG-Organisation (Basketball in Gotha). Gemeinsam treffen sie wichtige Entscheidungen, führen Werbe-Kamapagnen, akquirieren Sponsoren und sorgen letztlich dafür, dass die Oettinger Rockets unter besten Bedingungen in der Messe Erfurt spielen können. Das nächste und gleichzeitig erste Saisonspiel ist schon am Donnerstag, dem 22. September, gegen die Niners aus Chemnitz. Außerdem ist es das Eröffnungsspiel der 2. Basketball-Bundesliga. Alle Augen sind also auf die Messe Erfurt und die Oettinger Rockets gerichtet. Grund genug, um bei den beiden Verantwortlichen nach dem Stand der Dinge zu fragen.

Herr Heyder, gerade vor dem ersten Saisonspiel steigt auch der Druck in der Organisation. Fällt dieser nach dem Spiel ab?
Der Druck vor dem ersten Spiel ist natürlich besonders groß, jeder hofft, dass es sportlich klappt sowie die Gesamtorganisation steht und bei uns spielt sicher noch eine große Rolle, dass der Umzug nach Erfurt bewältigt werden muss, da gibt es schon eine gewisse Grundnervosität! Danach wird sicher etwas Druck abfallen, aber es geht mit vielen Terminen gleich am Freitag weiter!

Was ist am Donnerstag neben dem sportlichen Erfolg das Wichtigste?
Wir wollen allen Basketballfans, den Erfurtern und allen Ligaverantwortlichen zum Saison-Kickoff eine tolle Stimmung bieten, ein Event, das für sich spricht mit der bekannt intensiven Unterstützung durch die Rocketsfans, die in der Liga ihresgleichen suchen!

Was bereitet Ihnen noch Bauchschmerzen im Hinblick aufs Spiel?
Bauchschmerzen bereitet uns kein Thema, alle sind sehr gespannt, freuen sich auf den Start und arbeiten mit Hochspannung an einer möglichst perfekten Performance!

Herr Fleddermann, was könnte Ihnen das Event vermasseln, außer einer Niederlage?
Grundsätzlich gehe ich immer sehr positiv an diese Dinge. Sowohl sportlich als auch organisatorisch sind wir sehr gut vorbereitet.

Was haben Sie im Vorfeld unternommen, um möglichst viele Leute in die Messe Erfurt zu bekommen?
Wir konnten rund 1000 Dauerkarten verkaufen, was eine gute Grundlage bildet. Zudem haben wir in der Sommerpause crossmedial alle Hebel in Bewegung gesetzt, um für unsere Heimspiele zu werben. Außerdem haben wir ein bundesligareifes Event in der Messehalle auf die Beine gestellt, welches sehr attraktiv für die Besucher sein wird.

Diese Besucher werden die Oettinger Rockets siegen sehen, weil …
… weil wir ein qualitativ hochwertiges Team haben, welches zudem vor eigenem Publikum top-motiviert sein wird.

Bild: Wolfgang Heyder (stehend) und Thomas Fleddermann (rechts) sind mit dieser Schiedsrichter-Entscheidung aus dem Testspiel gegen Alba Berlin nicht einverstanden.
Foto: Wolfgang Gleichmar