„Danke, Dirk.“

„Danke, Dirk.“ Diese zwei Worte standen gestern unmittelbar vor dem Tip-Off zum Heimspiel der Oettinger Rockets Gotha gegen die finke baskets in der „Blauen Hölle“ auf der Leinwand. Sie waren Dirk Kollmar gewidmet, der am 3. Mai viel zu früh verstorben war.

„Ein gelingendes Leben lässt sich nicht an der Lebenszeit bemessen, sondern daran, was man aus seinem Leben macht. Dirk Kollmar hat sehr viel aus seinem Leben gemacht“, sagte Pfarrer Martin Hundertmark und hob Dirk Kollmars Verdienste um den Basketball in Gotha und in Thüringen hervor. Deshalb ermunterte er die Fans gestern: „Lassen sie uns gemeinsam die Rockets unterstützen – für Dirk Kollmar!“

Martin Hundertmark hatte bei der Trauerfeier im Mai eine Rede gehalten. Gestern übergab er das Geld, das damals in der Augustiner-Kirche in die Kollekte gelegt wurde. Er überreichte einen symbolischen Scheck in Höhe von 2961,46 Euro an Astrid Kollmar. Das Geld soll in Dirk Kollmars Sinne dem Nachwuchs von Basketball in Gotha zugute kommen.

„Dass die ,Blaue Hölle’ heute voll ist, wäre bestimmt das Schönste für meinen Mann“, sagte Astrid Kollmar. „Darüber würde er sich freuen, und in diesem Sinne hoffe ich für uns alle, dass wir ein tolles Spiel sehen und frohen Mutes in die Partie gehen. Viel Erfolg!“

Der lang anhaltende Applaus am Ende der Ansprache mündete schließlich im Trommelwirbel und in Anfeuerungsrufen der Fans. Vielen von ihnen, zum Beispiel die Cheerleader und die BiG-Drummer tragen – wie die Mannschaft – einen Button auf ihren Shirts: „In Memoriam Dirk Kollmar“.