Oettinger Rockets empfangen am 23. Dezember die Römerstrom Gladiators Trier

Das letzte Spiel vor der Weihnachtspause hat es in sich: Mit den Römerstrom Gladiators Trier kommt der Tabellennachbar zum „Christmasgame“ in die Messe Erfurt. Das Heimspiel der Oettinger Rockets beginnt am kommenden Freitag, ein Tag vor Weihnachten, um 20 Uhr.

Für die Raketen ist es eine gute Gelegenheit, gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um bessere Play-Off-Plätze zu punkten. Außerdem „wollen wir den Fans und uns selbst ein schönes vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen“, freut sich Head Coach Chris Ensminger auf die Partie.

Nicht nur für ein gutes Weihnachtsgefühl, sondern auch mit Blick auf die Tabelle „muss gegen Trier ein Sieg her“, fordert Wolfgang Heyder, Leiter Sport und Geschäftsentwicklung bei den Oettinger Rockets. Diese befinden sich aktuell auf Rang acht der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Die Gladiatoren konnten sich am vergangenen Spieltag an den Raketen vorbeischleichen und eroberten den siebten Tabellenplatz. Mit einem Rockets-Sieg würden die Platzierungen erneut tauschen.

Leider muss Chris Ensminger dabei auf Janek Schmidkunz verzichten. Der Guard brach sich im vergangenen Spiel die Hand. Ensminger: „Das ist schlecht und ich hoffe, Janek wird es bald wieder gut gehen. Auch dass er ein deutscher Spieler ist, macht die Sache nicht leichter. Andere Spieler müssen einen Schritt nach vorn machen, um ihn zu ersetzen.“ Schmidkunz fällt ungefähr vier bis sechs Wochen aus. Auch bei Trier verletzte sich unter der Woche ein weiterer Spieler: John Eggleston wird wegen einer schweren Fußverletzung seinen Gladiatoren erst in ca. zwei Monaten wieder helfen können.

Mit dieser Partie am 16. Spieltag ist es genau genommen das erste Spiel der Rückrunde. Chris Ensminger und seine Mannen wissen also, was sie erwartet. In Trier mussten sie am siebten Spieltag eine Niederlage hinnehmen. Ensminger kennt den Grund: „Damals, Ende Oktober, haben sie uns beim Rebound dominiert. Diese Duelle unter dem Korb – ganz besonders unter dem eigenen – müssen wir unbedingt gewinnen.“ Der Head Coach will den Gästen von der Mosel so wenig zweite Chancen wie möglich geben. Darauf werde es ankommen, unterstreicht er.

In nahezu allen wichtigen Statistiken liegen die Raketen im Vergleich vorn. Ihre Zweipunk-, Dreipunkt-, Freiwurf- und demzufolge natürlich auch Feldwurfquoten sind deutlich höher. Aber: Was die offensiven Rebounds angeht – also die direkten Ballgewinne nach eigenen Fehlwürfen – da haben die Rockets wiederum das Nachsehen. Trier holt durchschnittlich knapp 15 Offensiv-Rebounds pro Spiel, die Oettinger Rockets neun.

Wolfgang Heyder macht ein weiteres Problem aus: „Besonders bei Auswärtsspielen wie dem in Trier sah man es gut: Wir haben weniger intensiv als der Gegner gespielt und dadurch die Anfangsphase verschlafen.“ In der eigenen Halle seien es zum Glück die Fans, die die Mannschaft früher aufwecken und nach vorn treiben.

Trainer, Spieler und Verantwortliche hoffen, dass genau das am kommenden Freitag in der Messe Erfurt passiert. Eintrittskarten gibt es noch an der Abendkasse. Wer ab 20 Uhr nicht live vor Ort die Möglichkeit zum Anfeuern hat, kann das Spiel auf oettinger-rockets.de oder auf sportdeutschland.tv im Live-Stream verfolgen.