Oettinger Rockets verlieren gegen Fraport Skyliners

Beim Charity-Heimspiel zugunsten des Kinderhospizes Mitteldeutschland mussten sich die Oettinger Rockets gegen die Fraport Skyliners mit 56:77 geschlagen geben und warten somit weiter auf den ersten Heimsieg. Andreas Obst fehlte verletzungsbedingt.

1.Viertel: Nach nervösem Start kamen die Rockets besser ins Spiel und konnten nach einigen Minuten erstmals ausgleichen. Defensiv zeigten sich die Raketen stark verbessert, ließen in den ersten sieben Minuten nur neun Punkte zu. Durch Ekene Ibekwe konnten die Gastgeber erstmals in Führung gehen, mit 14:12 ging es ins zweite Viertel.

  1. Viertel: Die Gäste starteten so, wie sie aufgehört hatten, mit einem erfolgreichen Dreier. Die Defensive der Rockets ließ weiterhin wenig zu, offensiv musste sich das Team aber über mangelnde Chancenverwertung ärgern. Beispielhaft dafür: Der erste erfolgreiche Dreier der Raketen fiel erst in der 18. Minute. Anstatt den Ausgleich zu erzielen, mussten die Raketen stattdessen mit einem Rückstand in die Halbzeitpause gehen, blieben aber in Schlagdistanz (31:36).
  2. Viertel: Die Hessen kamen besser aus der Pause, konnten den Abstand weiter vergrößern (33:41). Die Fehler bei den Raketen häuften sich, die zahlreichen Ballverluste machten sich bemerkbar. Erschwerend kam hinzu, dass Daniel Schmidt bereits nach fünf Minuten mit Foultrouble zu kämpfen hatte (4 Fouls). Besonders bitter: Der bereits angeschlagene Ekene Ibekwe konnte auf Seiten der Rockets nicht mehr mitwirken. Sein Fehlen machte sich schnell bemerkbar.
  3. Viertel: Ein ums andere Mal zeigte sich die unglaubliche Qualität von Philip Scrubb, der in 38 Minuten Einsatzzeit acht Dreier beisteuerte und das Spiel der Mainstädter anführte. Die Frankfurter konnten ihre Führung ausbauen, das Team von Head Coach Ivan Pavic versuchte zwar viel, gelingen wollte dagegen nur wenig. Die Raketen scheiterten oftmals an sich selbst, anstatt einfache Punkte zu erzielen verlor man den Ball leichtfertig oder konnte ihn nicht im Korb unterbringen. So konnten die Gäste den Widerstand der Raketen brechen und sich final absetzen.

Ivan Pavic: „Frankfurt hat das Spiel verdient gewonnen. Die Gäste haben den Rhythmus des Spiels bestimmt. Wir haben heute defensiv einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Offensiv dagegen waren wir wie das Kaninchen vor der Schlange. Es gilt nun, sich intensiv auf das Spiel nächsten Sonntag in Bayreuth vorzubereiten.“

Johannes Richter: „Wir haben in der zweiten Halbzeit den Faden verloren. Wir haben zu viele Fehler gemacht, Frankfurt hat jeden eiskalt bestraft.“

Beste Scorer: Mitchell (17 Pts, 3 Assists, 2 Rebounds), Lesic (9 Pts, 3 As, 7 Rbs), Obasohan (9 Pts, 1 As, 8 Rbs)

Foto: Jacob Schröter